Dietmar Schlau Heilpraktiker für Psychotherapie • Villingen
Psychotherapie in guter Atmosphäre
Bild: Josef Türk Jun.
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Traumanalyse in der Psychotherapie

Rorschachtest


Traumsymbole statt Tintenkleckse!


Der Rorschachtest.
Durch Auswertung von spontanen Ein­fällen zu Tintenklecksen, hofft man, dem Inneren der Psy­che auf die Spur zu kommen.


Traumtherapie

Träume sind Bilder von der Seele

Hat man sich einen Knochen gebrochen, kann der Arzt mit dem Röntgenapparat die Verletzung se­hen. Doch wie erhalten wir Informationen über eine verletzte Seele? Einen Röntgenapparat für die Seele gibt es ja nicht, oder?

Oh, doch – und der liefert nicht nur Standbilder, sondern ganze Filme. In Farbe, mit Tönen, Ge­rü­chen, Körperempfindungen und sogar Gefühlen.

Dieses geniale "Röntgengerät" sind die Träume, mit ihnen können wir direkt auf die Seele schauen. Das ist eine unschätzbare Hilfe für die Diagnostik und die therapeutische Arbeit – die Seele teilt sich selbst mit, wir sind nicht mehr auf die Interpretation von Tintenklecksen angewiesen.


Träume zeigen Persönlichkeitsanteile

Ikarus

Alles, was im Traum gezeigt wird, sind Persönlichkeitsanteile des Träu­mers. Solche sind zum Beispiel: Gewissensinhalte, Er­fah­run­gen, seelische Fähigkeiten, Strategien, Schutz­me­cha­nis­men, Kräf­te, Ressourcen, Bedürfnisse, Ängste ... Alle Inhalte also, die zu­sam­men den "seelischen Apparat" des Träumers gestalten.
Da wir in Bildern träumen, muss die Traumpsyche auch solch "ge­genstandslose Elemente" als Bild darstellen. Dazu verwendet sie Symbole – Objekte, Tätigkeiten und Eigenschaften, aber auch Men­schen und eine Vielzahl anderer E­le­men­te.

Edmund J. Sullivan, Der Sturz des Ikarus.
»Abstürzen« und »fallen« sind häufige Traum­in­hal­te. Diese Symbolik zeigt einen seelischen Kon­flikt, der die Menschen seit Jahrtausenden be­schäf­tigt. Er ist so stark, dass er sogar das Weltbild und die Sagen gestaltete.


Mit Träumen Seeleninhalte erkennen

Wenn wir einen Traum analysieren, wissen wir also, welche Persönlichkeitsanteile vorhanden sind. Auch können wir sehen, welche Anteile gerade wie stark sind, und welche miteinander kon­kur­rieren. Das ist einmalig in der Psychotherapie, ich kenne keinen Psychotest und kein Stan­dard­verfahren, das solch vielfältige, präzise und unverfälschte Aussagen liefert.

Beispiel:

Leicht zur erkennen sind sogenannte "innere Antreiber". Das sind Wertvorstellungen un­se­rer Psyche. Sie befehlen uns, immer mehr zu leisten und immer schneller zu sein. Sie ma­chen uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir im Arbeitsleben nicht Schritt halten, und wenn wir dem Chef die Überstunden verweigern. Sie bewirken, dass wir von unserer un­mensch­li­chen Leistungsgesellschaft mitgerissen werden. Diese inneren Antreiber sind Ge­wis­sens­inhalte – sie gehören zu den stärksten Kräften der Menschheit.

Ebenfalls leicht zu erkennen sind die Gegenspieler – Fähigkeiten und Ressourcen, die es uns erlauben, menschlich zu sein. Die Gewissheit, dass Glück und Zufriedenheit nicht vom Konto­stand oder der Meinung der Nachbarn abhängen. Diese Persönlichkeitsanteile er­lau­ben es uns, "nein" zu sagen, unsere eigenen Bedürfnisse wichtig zu nehmen und die Leis­tungs- und Erfolgsjagd als un-menschlich zu erkennen. Diese erlaubenden Glau­bens­sätze gestatten es uns, auch ohne schlechtes Gewissen einen Gang zurück zu schalten.

Diese beiden Pole sind in uns aktiv. In der Traumanalyse kann man nun leicht erkennen, wel­che dieser zwei Seiten gerade die Oberhand hat. Sie können sich sicher vorstellen, dass dies besonders bei Burnout ein mächtiges Werkzeug ist, mit dem man den seelischen Zu­stand erfassen kann.
Ich habe tausende Träume analysiert, und in der Tat zeigt sich, dass die antreibenden und ver­bie­tenden Elemente immer häufiger in Träumen auftauchen, und sie zudem immer mäch­tiger werden.


Träume sind ehrlich

Bei den meisten Psychotests und Fragebogen muss der Klient Aussagen über sich selbst ma­chen. Dabei spielt uns das Unbewusste einen Streich – die Verdrängung lässt uns bestimmte Sach­verhalte "vergessen", andere Abwehrmechanismen färben unsere Aussagen ein, das Ge­wis­sen beschönigt unser Selbstbild.
Auch antworten wir oft im Sinne der "sozialen Erwünschtheit" – wir sagen das, von dem wir glau­ben, dass der Andere es hören will.
Die so gewonnenen Informationen haben oft mit den seelischen Tatsachen nicht mehr viel zu tun, und eignen sich daher nur bedingt zur Diagnose und als Therapiegrundlage.

Traumaussagen hingegen sind ehrlich. Der Verstand schläft und kann die Nachrichten nicht ma­ni­pu­lieren. Traumsymbole zeigen ein reines, authentisches Bild der seelischen Inhalte.


Seelische Prozesse

Träume sind also hilfreich, wenn es darum geht, den aktuellen seelischen Zustand zu erfassen.
Doch damit nicht genug. Die momentane Seelenlage zu erkennen, ist ja nur der Startpunkt. In der Psychotherapie will man ja etwas (zum Besseren) verändern, es soll also ein seelischer Pro­zess in Gang gebracht werden. Die Frage ist also nicht allein: "Wo steht die Psyche gerade?", sondern: "In welche Richtung bewegt sie sich?"

Hierbei sind Traumanalysen besonders leistungsfähig. Denn durch die unverfälschten In­for­ma­tionen der Psyche, können wir dem Prozess folgen, sind zu jedem Zeitpunkt über die Vorgänge im Bilde. Wir erkennen, wenn der Prozess ins Stocken gerät, oder wenn die Entwicklung gar in die falsche Richtung läuft. Und wir erkennen Fortschritte – oft innerhalb einer einzigen Nacht!


Fähigkeiten ausnutzen!

Träume zeigen Persönlichkeitsanteile. Das ist Gold wert, denn wir erkennen Fähigkeiten, die der Kli­ent "schon hat". Diese Fähigkeiten kann man kultivieren und sinnvoll einsetzen, störende Grö­ßen kann man in Frage stellen, abschwächen, oder zu Vorteilen umgestalten.
Dadurch sind Klient und Therapeut in der Lage, gezielt zu intervenieren und den Prozess zu steu­ern. Im Sinne einer aktiv und willentlich gestalteten Psychotherapie ist Traumanalyse von un­schätzbarem Wert.


Traumanalysen sind objektiv und beweisbar

Sie mögen jetzt vielleicht einwenden: "Aber woher weiß ich denn, was ein Traumsymbol wirklich be­deutet?"
Ihre Vorsicht ist verständlich, und ich versichere Ihnen: Die Bedeutung von Traumsymbolen sind universell gültig und objektiv – sie hängen nicht vom Träumer (oder gar vom Therapeuten) ab!
Warum das so ist, und wie es erklärt werden kann, lesen Sie bitte hier: Mein Buch über Traumanalyse.



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Dietmar Schlau  •  Heilpraktiker für Psychotherapie Villingen •  Telefon 07657 933314
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